Hausaufgaben ohne Tränen: 3 Tipps bei Lese-Rechtschreib-Schwäche
Blogartikel – Hausaufgaben ohne Tränen Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Meine Tochter hat selbst eine Lese-Rechtschreib-Schwäche. Lange dachte ich, wir müssten einfach mehr üben. Wir haben klassische Nachhilfe ausprobiert und vieles wiederholt – aber wirklich leichter wurde es nicht. Damals wusste ich noch gar nicht, dass Kinder auch anders lernen können und dass genau […]
2 Minuten Lesezeit Von Sandy Przybylski
Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Meine Tochter hat selbst eine Lese-Rechtschreib-Schwäche. Lange dachte ich, wir müssten einfach mehr üben. Wir haben klassische Nachhilfe ausprobiert und vieles wiederholt – aber wirklich leichter wurde es nicht.
Damals wusste ich noch gar nicht, dass Kinder auch anders lernen können und dass genau das den entscheidenden Unterschied machen kann.
Ich wollte verstehen, warum es meiner Tochter trotz all der Übung so schwerfiel. So habe ich mich immer intensiver mit dem Thema beschäftigt und mich schließlich selbst zur LRS-Trainerin ausbilden lassen.
Heute weiß ich: Mehr üben ist nicht immer die Lösung. Manchmal braucht ein Kind einfach einen anderen Weg.
Drei Dinge, die Sie heute Nachmittag ausprobieren können
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Kleine Portionen statt voller Arbeitsblätter
Ein volles Arbeitsblatt kann schnell überfordern. Decken Sie einen Teil einfach mit einem weißen Blatt ab. Ihr Kind sieht dann nur die Aufgabe, die gerade dran ist.
So wird aus einem großen Berg ein kleiner Schritt.
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Lieber 20 Minuten konzentriert üben
Wenn die Konzentration weg ist, bringt längeres Sitzen meistens wenig. Stellen Sie einen Timer auf etwa 20 Minuten. Danach gibt es eine Pause: bewegen, etwas trinken oder einfach kurz den Kopf frei bekommen.
20 gute Minuten bringen oft mehr als eine Stunde voller Frust.
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Lesen und Schreiben trennen
Manche Aufgaben verlangen sehr viel auf einmal: lesen, verstehen und anschließend eine Antwort schreiben. Wenn das zu viel wird, teilen Sie die Aufgabe auf.
Sie lesen zum Beispiel den Text vor und Ihr Kind beantwortet die Fragen. Oder Ihr Kind liest selbst und sagt Ihnen die Antwort zunächst mündlich.
So erkennen Sie besser, wo es wirklich schwierig wird.
Mein wichtigster Tipp
Wenn etwas trotz ständigem Üben nicht besser wird, bedeutet das nicht automatisch, dass Ihr Kind noch mehr üben muss.
Vielleicht braucht es einfach einen anderen Weg zu lernen.
Wie es weitergehen kann
Sie möchten zu Hause in kleinen Einheiten üben? Auf meiner Website finden Sie kostenlose Diktate und Lesetexte zum Herunterladen. Und wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie schon viel ausprobiert haben, schauen wir gemeinsam, was Ihrem Kind helfen kann.